Scholz erhielt als Jungsozialist bei DDR-Reisen „bevorzugte Abfertigung“
Als Top-Funktionär der Jungsozialisten in der SPD pflegte Olaf Scholz während der 1980er Jahre enge Kontakte zu SED-Funktionären der DDR. Neue Stasi-Unterlagen belegen, dass Scholz bei seinen offiziellen DDR-Besuchen mehrfach „bevorzugt“ behandelt wurde. Zwischen 1983 und 1988 reiste er mindestens neunmal in die DDR, wurde vom Zwangsumtausch befreit und erhielt eine "besonders höfliche Abfertigung". Seine oppositionelle Haltung zur NATO und die Nähe zu DDR-Vertretern werfen Fragen zu seiner politischen Biografie auf.